Grundsätze

Hier finden sich grundsätzliche Erklärungen und Auszüge aus unserer Ordnung:

  1. Name: Wir heißen „Die Büffel – Evangelische Gemeinde-Pfadfinder Neubukow“. Der Name „Büffel“ kommt her von dem Stier auf dem Mecklenburgischen Landeswappen. Wir sind die ersten echten Mecklenburger Pfadfinder im REGP.
  2. Wir sind Mitglied im REGP, im „Ring Evangelischer Gemeinde-Pfadfinder“ und teilen dessen Ziele. Im Internet ist der Ring unter „regp.de“ zu finden. Diese Mitgliedschaft ist vom Kirchengemeinderat Neubukow beschlossen worden. Der Kirchengemeinderat Neubukow hat auch das letzte Wort über die Gruppe. Ansonsten haben die Leiter das Sagen, das sind gegenwärtig Christian Kasielke und Johannes Pörksen. Jugendliche werden nach und nach zur Leitung befähigt, nach dem Motto „Jugend führt Jugend“. Die Jugendlichen werden bei wichtigeren Entscheidungen beteiligt, im sog. Thing, der Versammlung aller mitarbeitenden Pfadfinder.
  3. Die Büffel sind in fünf Ränge eingeteilt:
    • Wölflinge: von 7 bis mindestens 10 Jahre
    • Sipplinge: wenn genug mindestens 10jährige da sind (mindestens 5-6), kann eine Sippe gebildet werden, vorzugsweise ausschließlich aus Jungen oder Mädchen
    • Akila: etwa von der Konfirmation an; Voraussetzung ist die Bibelprüfung
    • Mitarbeiter: ab 16 Jahren und bestandener JuLeiCa
    • Leiter: mit Beginn der Volljährigkeit
  4. Organisation: Pfadfinderei bedeutet Fahrtengemeinschaft.
    Die Gruppenstunde findet statt jeden Freitag, 16.30-18.00 Uhr, in der Regel im oder am Gemeindehaus. In den Ferien ist keine Gruppenstunde.
    In jedem Frühjahr sind die Pfadfinderproben, mit 1-2 Übernachtungen. Hier werden die „Wolfsköpfe“ erworben, die auf das Halstuch genäht werden. Der Probenkanon, dem wir dem REGP entnehmen, strukturiert auch die Themen der Gruppenstunde.
    Höhepunkt ist das etwa 10tägige Sommerlager in den ersten beiden Wochen der Sommerferien.
    Jede Sippe ist gehalten, mindestens eine Sippenfahrt im Jahr durchzuführen.
    Die Wölflinge sollen mindestens einmal im Jahr (Herbst / Winter) zu einer gemeinsamen Aktion mit Übernachtung eingeladen werden.
    Über weitere Aktionen (etwa Herbstlager, Pfingstlager) entscheiden die Mitarbeiter gemeinsam (als „Thing“).
  5. Aufnahme: Aufgenommen bei den Büffeln wird ein Pfadfinder, der mindestens fünfmal in Folge an der Gruppenstunde teilgenommen oder sich bei einer Fahrt bewährt hat. Die Aufnahme geschieht durch das Verleihen des Halstuches durch den Leiter. Die Aufnahme ist verbunden mit dem Ablegen des Pfadfinderversprechens unter Erheben der rechten Hand, die zum Pfadfinderzeichen geformt ist.
  6. Unser Halstuch zeigt die Farben:
    • gelb = Wölflinge
    • gelb / blau = Sipplinge
    • blau / grau = Akila
    • grau / rot = Mitarbeiter
    • rot / schwarz / grau = Leiter

    Die Verleihung eines Halstuches soll in feierlicher Form vorgenommen werden, vorzugsweise im Rahmen eines Gottesdienstes oder eines ähnlichen Anlasses.
    Es besteht kein Recht darauf, ein Halstuch verliehen zu bekommen. Jede Verleihung erfolgt ehrenhalber. Das Halstuch verbleibt im Besitz des Stammes. Es kann bei grob unpfadfinderischem Verhalten aberkannt und eingezogen werden.

  7. Wir haben eigene *Befähigungs-Prüfungen*:
    • 1. Die Messerprüfung: sie kann frühestens mit 10 Jahren abgelegt werden; ihr geht eine Messerschulung voraus. Erst die bestandene Messerprüfung berechtigt zum Führen eines Messers bei Fahrten, Aktionen und Gruppenstunden.
    • 2. Die Werkzeugprüfung: sie kann frühestens mit 9 Jahren abgelegt werden; sie berechtigt zum eigenständiger Benutzung von Beil und Säge unter Aufsicht von und in Absprache mit einem Pfadfinder des Stammes, der mindestens Akila ist.
    • 3. Die Bibelprüfung: sie berechtigt dazu, eigene Andachten zu halten / geistliche Impulse zu geben. Bestandene Sipplingsprüfung und das abgearbeitete Pfadfinderheft sind Voraussetzung; sonst die Konfirmation.
  8. Ziele der Büffel sind besonders:
    • Kinder mit der guten Botschaft von Jesus Christus bekannt zu machen
    • Kindern Eigenständigkeit, Genügsamkeit und das Leben mit der Natur nahezubringen
    • Kindern den Halt einer Gruppe zu bieten und sie zu sozialem, hilfsbereiten Verhalten zu erziehen
    • Kindern Bewegung und Freude zu ermöglichen
    • Kinder mit dem Leben der Kirchengemeinde zu verbinden
  9. Am Ende noch das Pfadfinderversprechen:
    Im Vertrauen auf Gottes Hilfe verspreche ich,
    Gott zu dienen
    Dem Nächsten zu helfen
    Und das Pfadfindergesetz zu erfüllen.